Mit Folpertus de Hepisvelt und seinen namentlich genannten Bruder betraten im 12. Jahrhundert die ersten Adligen von Hatzfeld die Bühne der Geschichte.Sie erscheinen in der Zeugenreihe einer Urkunde aus dem Jahre 1136/39. Die adelige Familie von Hatzfeld hatte einen befestigten Hof im Bereich des heutigen Friedhofs, dessen letzter sichtbarer Rest die wehrhafte Emmaus- Kapelle ist.
Im 13. Jahrhundert errichtete man auf einem jenseits des Ederlaufs liegendenBergvorsprungs die Burg.
1340 gestattete Kaiser Ludwig der Bayer den Herren von Hatzfeld, unter ihrer Burg eine ummauerte Stadt anzulegen. Als gefürchtete Haudegen und Raufbolde machten sich die Herren von Hatzfeld in den Auseinandersetzungen zwischen den hessischen Landgrafen und dem Erzstift Mainz einen Namen.
1429 gewährten die von Hatzfeld ihren Bürgern besondere Rechte.1570 starb die hessische Stammlienie derer von Hatzfeld aus. Damals gelangte die Hälfte der Herrschaft Hatzfeld als heimgefallenes Lehen in den Besitz der hessischen Landgrafen, 1588 wurde ein weiteres Viertel und 1772 bis 1776 der Rest an Hessen veräußert.
1885 verlohr Hatzfeld aufgrund der Kreisordnung für die Provinz Hesse- Nassau den Status der Stadt und galt fortan nur noch als Landgemeinde.
1950 gelang es, wieder in den Besitz der Stadtrechte zu kommen.
1990 beging man die 650jährige Wiederkehr der Stadtrechtsverleihung


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Letzte Aktualisierung:
Montag, 7. Juni 2004