Im Stadtgebiet sind noch etliche Zeugnisse der Vergangenheit zu finden. Die Denkmalliste der Stadt umfaßt mittlerweile mehr als 200 Objekte.
Hierzu gehört auch die Ginsburg, die hoch über
dem Stadtteil Grund liegt. In dieser nassauischen Grenzfeste, 1255 als neue Burg (novum castrum) bezeichnet, spiegelt sich die Geschichte der
nassauischen Grafen wieder. Auf der burk zu giensberge wurden 1520, zur Amtszeit des Burg-
Grafen Ulrich von Ansbach drei Zauberinnen aus
Grund, Haarhausen und Oechelhausen verbrannt.
Prinz Wilhelm der I. von Nassau-Oranien (1533-1584) genannt der Schweiger, entwickelte hier auf der Grenzfeste Ginsburg, seine Pläne für den niederländischen Freiheitskampf gegen die Spanier und traf dafür auch hier die letzten Vorbereitungen.
Die Ginsberger Heide war dann Sammelpunkt der dritten Heeresgruppe unter Graf Ludwig von Nassau (1538-1574) und ist somit der Ausgangspunkt des niederländischen Freiheitskampfes


Blick von der Ginsburg -
in Richtung Hilchenbach



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Letzte Aktualisierung:
Montag, 7. Juni 2004